In der Bevölkerung gilt Rheuma als Alte-Leute-Krankheit

Kaum jemand weiß, dass Rheuma eine Autoimmunerkrankung ist, von der schon Kleinkinder betroffen sein können.

Die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind vielfältig. Meist beginnt die Krankheit mit geschwollenen Gelenken, oft an Händen und Füßen - fast immer ohne wahrnehmbare Ursache.

Ein langer Leidensweg für Patienten, der oft nicht sein müsste. Denn selten denkt man bei derartigen Symptomen an Rheuma – gerade bei jüngeren Menschen.

Die Dunkelziffer der betroffenen Kinder, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen ist hoch.
 
Es treten immer wieder Fälle auf, die seit Jahren „fehldiagnostiziert“ in einer anderen Behandlung stehen.

Eine frühzeitige Diagnose und entsprechende Behandlung ist ausschlaggebend. Entscheidend sind besonders die ersten 12 bis 16 Wochen nach Krankheitsbeginn. Denn nur, wenn die Krankheit schnell behandelt wird, besteht die Chance, dass sich der Zustand bessert, schwerwiegende Schäden erst gar nicht auftreten und der Verlauf der Krankheit eingedämmt werden kann.